Was kann ich gut? So findest du deine beruflichen Stärken und setzt sie im richtigen Job ein
26. Februar 2026 | Mareike List
Du bist gut in deinem Job.
Und trotzdem fühlt es sich nicht richtig an.
Also fragst du dich vielleicht:
„Was kann ich eigentlich noch? Außer dem, was ich bisher gemacht habe?“
Dann lohnt sich die Suche nach deinen wahren Stärken.
Wie du deine Stärken erkennst und wie du daraus ein Arbeitsleben entwickelst, das wirklich zu dir passt, erfährst du in diesem Artikel.
Das Wichtigste auf einen Blick
✓ Wissen und Kompetenzen sind nicht automatisch deine natürlichen Stärken.
✓ Deine wahren Stärken erkennst du daran, dass sie dir leichtfallen und Energie geben.
✓ Stärken werden erst im passenden Umfeld wirklich sichtbar.
✓ Du findest sie durch Selbstreflexion, Feedback, Online-Stärken-Tests und durch Neues ausprobieren.
✓ Ein passender Beruf entsteht, wenn du deine Stärken bewusst in deinen Aufgabenmix integrierst.
Inhaltsverzeichnis
Warum deine Stärken nur im richtigen Kontext sichtbar werden
Was kann ich gut? 4 Strategien, um deine beruflichen Stärken herauszufinden
Wie finde ich einen Beruf, der wirklich zu meinen Stärken passt?
Was ist mit meinen Schwächen? Stärkenorientiertes Arbeiten aus Sicht der Positiven Psychologie
Definition: Was sind Stärken?
💡 Stärken sind Verhaltens- und Denkweisen, die dir leichtfallen, dir Energie geben und im richtigen Umfeld besonders wirksam werden. Sie sind nicht dasselbe wie Wissen oder erlernte Kompetenzen.
Wenn du dich fragst: „Was kann ich gut?“, denkst du wahrscheinlich zuerst an das, was du gelernt hast:
Dein Studium.
Deine Ausbildung.
Deinen aktuellen Job.
Aber genau hier liegt oft der Denkfehler.
Wissen ist nicht gleich Stärke.
Kompetenz ist nicht gleich Stärke.
Und nur weil du etwas gut kannst, heißt das noch nicht, dass es dich stark macht.
Lass uns das sauber auseinanderziehen:
1. Wissen
Das, was du gelernt hast.
Zum Beispiel: BWL, Jura, Marketing, Pädagogik.
2. Kompetenz
Das, was du anwenden kannst.
Zum Beispiel: Projektmanagement, Budgetplanung, Präsentationen halten.
3. Natürliche Stärke
Das, was dir leicht fällt, unabhängig vom Thema.
Zum Beispiel:
Komplexität strukturieren
Spannungen im Team früh wahrnehmen
Menschen motivieren
Muster erkennen
Dinge hinterfragen
Verantwortung übernehmen
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:
Deine wahren Stärken findest du selten dort, wo du dich besonders anstrengst.
Du findest sie dort, wo es sich für dich normal anfühlt.
Viele meiner Klientinnen sagen im Coaching:
„Aber das kann doch jede.“
Nein! Für dich ist es normal. Für andere nicht.
In der Positiven Psychologie werden Stärken als stabile Denk- und Verhaltensmuster beschrieben, die sich authentisch anfühlen und Entwicklung ermöglichen. Entscheidend ist also nicht, wie gut du in etwas bist, sondern ob du daraus Energie ziehst.
Zur Veranschaulichung:
Du kannst hervorragend Excel-Tabellen bauen – und dich dabei leer fühlen.
Dann ist Excel eine Kompetenz. Keine Stärke.Du kannst ein Gespräch moderieren – und danach energiegeladen sein.
Dann steckt dort wahrscheinlich eine echte Stärke.
Warum deine Stärken nur im richtigen Kontext sichtbar werden
Stärken entfalten sich nicht automatisch. Sie werden erst sichtbar, wenn dein Umfeld und die Aufgaben zu dir passen. Im falschen Kontext wirkst du durchschnittlich, im richtigen außergewöhnlich.
Persönliches Beispiel:
Vor einigen Jahren arbeitete ich in einem schnelllebigen Konzernumfeld. Operatives Marketing. Hohe Taktung. Viele Deadlines. Anzeigen mussten raus, Druckunterlagen fertig werden, Abstimmungen liefen parallel.
Ich war ständig überfordert, brauchte länger als andere. Weil ich Zusammenhänge verstehen und Details gründlich durchdenken wollte.
Ich dachte lange:
„Ich bin einfach nicht belastbar genug.“
Erst viel später habe ich verstanden:
Meine Stärke war nie operative Geschwindigkeit.
Meine Stärke ist Analyse, Struktur, Strategie.
Und dafür brauche ich ein anderes Setting.
Heute arbeite ich (neben meiner Selbstständigkeit als Coach) im strategischen Projektmanagement, mit Raum zum Denken und Planen. Erfolgreich seit über zehn Jahren.
Viele Frauen glauben, ihnen fehle etwas.
Mehr Tempo. Mehr Durchsetzungskraft.
Aber oft fehlt nicht die Kompetenz, sondern der richtige Kontext.
Die entscheidende Frage ist also nicht:
„Welche Stärke fehlt mir?“
Sondern:
„Welches Umfeld brauche ich, damit meine Stärken wirken?“
Was kann ich gut? 4 Strategien, um deine beruflichen Stärken herauszufinden
Wenn du deine wahren Stärken herausfinden möchtest, reicht reines Nachdenken nicht aus. Analysiere deine Biografie, hole dir ehrliches Feedback, nutze Online-Stärken-Tests zur Orientierung und probiere bewusst Neues aus. Erst im Erleben zeigen sich deine natürlichen Stärken.
Ich stelle dir jetzt vier Methoden vor, die sich in meiner Coaching-Praxis bewährt haben:
1. Selbstreflexion & Analyse: Was gibt dir wirklich Energie?
Stärken erkennst du oft rückblickend.
Schau dir deine berufliche und private Biografie an:
Welche Tätigkeiten haben dir langfristig Freude gemacht?
Welche Aufgaben haben dich erfüllt statt erschöpft?
Wo hast du echtes Flow-Erleben gespürt, also das Gefühl, ganz im Moment aufzugehen?
Drei Kernfragen für deine Analyse:
Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich die Zeit?
Welche Aufgaben geben mir Energie, statt sie zu ziehen?
Was fällt mir leichter als anderen?
Beziehe bewusst auch Hobbys und Interessen ein. Nicht, um sie automatisch zum Beruf zu machen, sondern um Muster zu erkennen.
Ein hilfreicher Ansatz ist ein zweiwöchiges Reflexions-Tagebuch:
👉 Notiere dir am Ende jedes Arbeitstages, welche Tätigkeit dir Energie gegeben hat und warum.
2. Feedback einholen & Fremdbild prüfen
2. Feedback einholen & Fremdbild prüfen
Dein Selbstbild ist wichtig. Aber es ist nicht vollständig.
Andere sehen häufig deutlicher, was dich besonders macht.
Bitte drei bis fünf Personen aus unterschiedlichen Kontexten (Kolleginnen, Vorgesetzte, Freundinnen, ehrenamtliche Kontakte), dir diese Fragen zu beantworten:
Wofür würdest du mich immer wieder dazuholen?
Wann erlebst du mich besonders wirksam?
Wichtig ist nicht ein einzelnes Kompliment, sondern wiederkehrende Muster.
Gerade leistungsorientierte Frauen unterschätzen häufig die Fähigkeiten, die für andere besonders wertvoll sind, weil sie ihnen selbstverständlich erscheinen.
3. Online-Stärken-Tests als Orientierung nutzen
Online-Stärken-Tests können helfen, deine Beobachtungen zu strukturieren und neue Perspektiven zu bekommen.
Zwei bekannte, fundierte Möglichkeiten:
VIA Character Strengths (kostenlos)
Der Test erfasst 24 Charakterstärken aus der Positiven Psychologie und ist in einer Basisversion kostenfrei.
Gallup CliftonStrengths (kostenpflichtig)
Der Preis für die Top-5-Analyse liegt je nach Anbieter und Wechselkurs aktuell bei etwa 25-30 Euro, die umfassendere Version mit 34 Stärken bei rund 55-60 Euro.
💡 Wichtig:
Ein Testergebnis ist nur ein erster Ausgangspunkt. Entscheidend ist, ob du dich darin wiedererkennst und wo sich diese Stärken konkret in deinem Alltag zeigen.
4. Stärken entdecken, indem du Neues ausprobierst
Manche Stärken erkennst du erst, wenn du dich in eine neue Situation begibst.
Wenn du immer nur das tust, was du schon kennst, bestätigst du dein bisheriges Bild von dir selbst. Erst durch neue Erfahrungen entsteht die Chance, bisher verborgene Stärken zu entdecken.
Das müssen keine radikalen Schritte sein. Oft reichen kleine, neue Erfahrungen.
Hier sind fünf Ideen:
Übernimm im Job eine Aufgabe, die du bisher vermieden hast, zum Beispiel eine Moderation oder eine Präsentation.
Führe ein gezieltes Gespräch mit jemandem, der einen Job macht, der dich neugierig macht.
Biete im kleinen Rahmen einen Workshop oder Impuls zu einem Thema an, das dir am Herzen liegt.
Engagiere dich zeitlich begrenzt in einem Projekt außerhalb deiner üblichen Rolle (z. B. im Verein oder in einem Netzwerk).
Buche bewusst ein neues Erlebnis: Ein Kurs, ein Kreativ-Workshop, ein Outdoor-Abenteuer oder ein Erlebnisformat, das du noch nie ausprobiert hast.
Persönliches Praxis-Beispiel:
Im letzten Jahr habe ich begonnen, in unternehmensinternen Frauennetzwerken Vorträge zu halten. Zu meinem Herzensthema: wie Frauen sich ein selbstbestimmtes Arbeitsleben gestalten können.
Dabei habe ich zwei Dinge über mich gelernt:
Erstens: Der direkte Austausch mit Frauen gibt mir enorm viel Energie.
Zweitens: Ich möchte nicht auf einer großen, anonymen Bühne stehen, sondern in einem kleineren, vertrauten Rahmen sprechen.
Diese Erkenntnis hätte ich nicht durch Nachdenken gewonnen.
Sie ist durch Ausprobieren entstanden.
Neue Erfahrungen liefern dir Informationen über dich selbst.
Und manchmal zeigen sich genau dort Stärken, die du vorher nicht auf dem Schirm hattest.
Wie finde ich einen Beruf, der wirklich zu meinen Stärken passt?
Du findest einen passenden Beruf, in dem du deine natürlichen Stärken in konkrete Aufgaben übersetzt und daraus deinen Wunsch-Job entwickelst. Statt dich nur an bestehenden Stellenanzeigen zu orientieren, gleichst du diesen Schritt für Schritt mit der Realität ab.
1. Übersetze deine Stärken in konkrete Aufgaben
Stärken sind erst dann beruflich nutzbar, wenn sie konkret formuliert sind.
Nicht:
„Ich bin kommunikativ.“
Sondern:
„Ich kann komplexe Themen so strukturieren, dass andere schneller entscheiden können.“
Nicht:
„Ich bin empathisch.“
Sondern:
„Ich erkenne Spannungen früh und führe Gespräche, die Zusammenarbeit wieder ermöglichen.“
👉 Je klarer du formulierst, desto leichter findest du passende Aufgabenfelder.
2. Entwickle deinen Wunsch-Job von innen heraus
Bevor du Stellenanzeigen scannst, entwickle dein eigenes Bild.
Eine zentrale Leitfrage dabei:
„Wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen – womit würdest du dich gerne beschäftigen?“
Mit dieser Frage kannst du erkennen, was dich wirklich interessiert, motiviert und lebendig macht.
Am besten funktioniert dieses Brainstorming:
gemeinsam mit Freundinnen oder deiner Familie
oder in einem strukturierten Coaching-Prozess zur beruflichen Neuorientierung
👉 Tipp: KI gezielt befragen
Zum Beispiel:
„Welche Berufsbilder kombinieren strategisches Denken, Moderation und Projektarbeit?“
Oder:
„Welche Rollen nutzen analytische Stärke in einem ruhigen Arbeitsumfeld?“
So entstehen neue Job-Ideen, auf die du allein vielleicht nicht gekommen wärst.
3. Konkretisiere deine Rahmenbedingungen, statt nach Titel zu suchen
Viele Frauen suchen „den einen richtigen Jobtitel“.
Wirksamer ist es, deinen zukünftigen Arbeitsalltag zu definieren:
Welche Aufgaben erledigst du wirklich gerne?
Wie viel Gestaltungsraum möchtest du?
Wie hoch darf das Tempo sein?
Arbeitest du lieber allein oder im Team?
Wie wichtig ist dir Sinn, Wirksamkeit oder Verantwortung?
Ein passender Beruf ist nicht der “eine” Wunsch-Titel.
Wichtig ist, dass dein “Innerer Kompass” die Tätigkeiten und Rahmenbedingungen deines Jobs definiert, damit du deine Stärken auch wirklich sinnvoll einsetzen kannst.
👉 Mein 5-Schritte-Plan hilft dir dabei, deinen inneren Kompass zu klären, passende Job-Ideen zu entwickeln und deinen Wunsch-Job durch Prototyping und Networking realitätsnah zu testen. Wie das Schritt für Schritt funktioniert, erfährst du in meinem Blogartikel zur beruflichen Neuorientierung.
4. Führe einen Realitätscheck durch
Jetzt darfst du nach außen schauen.
Aber nicht wahllos, sondern mit deinem Stärken-Profil vor Augen.
Es gibt zwei konkrete Wege:
1.) Jobportale nach Kompetenzen durchsuchen
Gib deine Stärke direkt als Suchbegriff ein.
Nutze bei Plattformen wie StepStone gezielt den Filter „Fähigkeiten“.
2.) Gespräche führen (Natural Networking)
Sprich mit Menschen, die in Bereichen arbeiten, die dich interessieren.
Frage nach echten Aufgaben, ihrem Alltag, realen Herausforderungen.
👉 Eine konkrete Anleitung für Natural Networking findest du in meinem Blogartikel: Netzwerken lernen.
5. Deine Stärken-Story formulieren
Wenn dein Bild klarer wird, brauchst du eine kurze, präzise Erzählung.
Stärke + konkretes Beispiel + Ergebnis.
Zum Beispiel:
„Meine Stärke ist es, komplexe Projekte so zu strukturieren, dass Teams handlungsfähig bleiben. In meinem letzten Projekt habe ich…“
Diese Stärken-Story kann dir bei Bewerbungen oder Networking-Gesprächen helfen.
DESIGN YOUR JOB
In meinem 1:1 Coaching-Programm “Design Your Job” begleite ich Frauen dabei, einen Beruf zu finden, der zu ihren Stärken passt.
👉 Buch dir gerne ein kostenfreies und unverbindliches Kennenlerngespräch, und wir schauen, ob mein Angebot das Richtige für dich ist.
Was ist mit meinen Schwächen? Stärkenorientiertes Arbeiten aus Sicht der Positiven Psychologie
Stärkenorientierung bedeutet nicht, Schwächen zu ignorieren. Es bedeutet, deine Energie bewusst dort einzusetzen, wo du wirksam bist und dort an Schwächen zu arbeiten, wo sie dich oder andere tatsächlich begrenzen.
Wenn du dich immer wieder fragst „Was kann ich gut – und was nicht?“, landest du schnell im Defizit-Denken.
Studien-Ergebnisse aus der Positiven Psychologie zeigen immer wieder:
Menschen, die ihre Stärken bewusst einsetzen, erleben mehr Zufriedenheit, Wohlbefinden und Motivation (vgl. z.B. Wood et al., 2011).
Aber das bedeutet nicht:
„Ignoriere alles, was du nicht gut kannst.“
Es bedeutet:
Fokussiere dich nicht darauf, deine Schwächen ausmerzen zu wollen.
Viele Schwächen sind überzogene Stärken.
Gewissenhaftigkeit wird zu Perfektionismus. Empathie wird zu überbordendem Harmoniebedürfnis. Analytisches Denken wird zu Entscheidungsaufschub.
Nicht jede vermeintliche Schwäche muss „weg“. Manchmal braucht sie nur eine bessere Dosierung oder einen besseren Kontext.
Gleichzeitig gibt es Entwicklungsfelder, die im Beruf relevant sind.
Wenn deine direkte Art regelmäßig Beziehungen belastet,
wenn deine Strukturverliebtheit Projekte blockiert,
wenn deine Unsicherheit dich handlungsunfähig macht –
dann lohnt es sich, daran zu arbeiten.
Aber strategisch.
Drei Möglichkeiten im Umgang mit Schwächen:
Delegieren, wenn möglich
Kompensieren durch Struktur oder Tools
Gezielt entwickeln, wenn sie für deine gewünschte Rolle entscheidend sind
Und manchmal ist die ehrlichste Lösung:
Ein Umfeld wählen, in dem genau diese Schwäche weniger ins Gewicht fällt.
Persönliches Beispiel:
Ich habe lange versucht, schneller zu werden, effizienter, weniger detailverliebt.
Bis ich verstanden habe:
Meine Stärke ist Tiefe, nicht Tempo.
Heute weiß ich:
Ich muss nicht in allem Höchstleistungen erbringen.
Ich darf in dem richtig gut sein, was wirklich zu mir passt.
(Und Dinge abgeben, die mir zu viel Energie ziehen).
Und genau das wünsche ich dir auch.
Fazit
Du bist vielleicht mit der Frage “Was kann ich gut?” gestartet.
Jetzt kennst du die wichtigeren Fragen:
Was fällt mir leicht?
Was gibt mir Energie?
In welchem Umfeld kann ich meine Stärken wirklich einsetzen?
Wenn du deine natürlichen Stärken erkennst und sie bewusst in deinen Job integrierst, entsteht Schritt für Schritt ein Arbeitsleben, das wirklich zu dir passt und dir langfristig Freude und Energie spendet.
Wenn du Unterstützung für deine berufliche Neuorientierung suchst, vereinbare gerne ein kostenloses Erstgespräch mit mir.
Häufige Fragen zu beruflichen Stärken
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Ja. Häufig handelt es sich um dieselbe Eigenschaft in unterschiedlicher Dosierung oder im falschen Kontext. Viele Stärken kippen bei Über- oder Unterausprägung ins Gegenteil.
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Stärken entwickeln sich vor allem durch bewusste Anwendung in anspruchsvolleren Situationen. Wähle eine Stärke aus, formuliere konkret, wie sie sich im Verhalten zeigt, und suche dir gezielt Gelegenheiten, sie einzusetzen. Entscheidend ist nicht „noch mehr davon“, sondern ein präziser, bewusster Einsatz, ergänzt durch Feedback und Reflexion. So wird aus einer natürlichen Anlage eine professionelle Kernkompetenz.
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Aktuelle Berichte des World Economic Forum zeigen, dass sowohl technologische Kompetenzen (z. B. AI, Datenanalyse) als auch menschliche Fähigkeiten wie kreatives Denken, Resilienz, Lernfähigkeit und Führung stark an Bedeutung gewinnen.
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Nenne bei Stärken eine konkrete Fähigkeit plus Wirkung, statt nur Eigenschaften aufzuzählen. Bei Schwächen ist Ehrlichkeit wichtig, kombiniert mit einem klaren Entwicklungsvorhaben.
Beispiel: „Ich bin besonders gut darin, komplexe Probleme zu strukturieren und Prioritäten zu setzen, was dazu beigetragen hat, Projekte termingerecht und mit hoher Qualität abzuschließen. Ein Entwicklungsfeld ist mein Hang zur Perfektion. Ich arbeite daran, Aufgaben effizienter zu delegieren und habe begonnen, wöchentliche Priorisierungs-Rituale einzuführen, um meinen Fokus zu schärfen.“
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Hi, ich bin Mareike, systemische Coach & Expertin für berufliche Neuorientierung.
Ich zeige Frauen mit Berufserfahrung, wie sie sich neu aufstellen können. Ohne Bewerbungsfrust. Dafür mit starkem Netzwerk, Klarheit und echtem Selbstvertrauen.
In meiner Freizeit lese ich gerne - meistens zwei bis drei Bücher gleichzeitig 😉 Oder baue mit meinem Sohn Bagger-Rampen im Sandkasten.