Design-Your-Job Erfahrungsbericht: „Ich wollte nur noch weg“ – Wie Jessica wieder Freude an ihrem Job gefunden hat
27. August 2026 | Mareike List
Nach ihrer zweiten Elternzeit stand Jessica plötzlich vor einer Situation, mit der sie nicht gerechnet hatte: Ihre bisherige Stelle gab es nicht mehr. Sie fühlte sich überfordert, gesundheitlich belastet und sah keine Perspektive für ihre berufliche Zukunft.
Im Coaching ging es zunächst darum, einen neuen Job zu finden. Doch der eigentliche Wendepunkt lag woanders. Statt vorschneller Entscheidungen entwickelte Jessica Schritt für Schritt Klarheit über ihre Stärken, Bedürfnisse und beruflichen Möglichkeiten. Heute blickt sie mit mehr Gelassenheit auf ihre Zukunft, hat wieder Freude an ihrer Arbeit und weiß genau, welche Optionen ihr offenstehen.
Im Interview erzählt sie, welche Veränderungen das Coaching bei ihr ausgelöst hat, welche Methoden ihr besonders geholfen haben und warum berufliche Orientierung oft mit der Beziehung zu sich selbst beginnt.
Jessica, 37 Jahre
Inhaltsverzeichnis
Was war deine Ausgangslage, bevor du ins Coaching kamst?
Was hattest du am Anfang gedacht, was du brauchst – und was hast du dann wirklich gebraucht?
Was war für dich der entscheidende Moment im Coaching-Prozess?
Was hat sich durch das Coaching verändert?
Was hast du im "Design-Your-Job"-Coaching besonders geschätzt?
Gab es bestimmte Methoden oder Tools, die dir besonders geholfen haben?
Gab es auch Herausforderungen auf dem Weg?
Was würdest du anderen empfehlen, die vor einer ähnlichen Situation stehen?
Jessica, was war deine Ausgangslage, bevor du ins Coaching kamst?
“Ich bin schon sehr lange in meiner jetzigen Firma. Ende 2024 kam ich aus meiner zweiten Elternzeit zurück, da gab es meine alte Stelle nicht mehr.
Bevor ich ins Coaching kam, war ich maximal unzufrieden und überfordert mit meinem aktuellen Job. Mir ging es gesundheitlich nicht gut und ich habe keinerlei Perspektive gesehen.
Ich habe mir so gewünscht herauszufinden, welcher Beruf wirklich zu mir passt und dass meine Arbeit auch leicht sein darf und Spaß macht.”
Was hattest du am Anfang gedacht, was du brauchst – und was hast du dann wirklich gebraucht?
“Zu Beginn dachte ich, ich möchte einen ganz klaren Plan erarbeiten, was ich nach meiner Kündigung mache.
Jetzt merke ich, dass ich diesen Plan gar nicht gebraucht habe.
Was mich wirklich weitergebracht hat, war den Fokus auf mich selbst zu richten und an mir zu arbeiten.”
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Was war für dich der entscheidende Moment im Coaching-Prozess?
“Ab dem Moment, wo ich mich mit konkreten Rollen und Unternehmen beschäftigt habe. Dadurch habe ich eine klare Perspektive entwickelt. Ich wusste, ich habe jetzt so eine Art “Back-Up” von Jobs und Unternehmen, die auf jeden fall zu mir passen. Das hat mir den Druck genommen, was passieren könnte, wenn es für mich intern doch nicht weitergeht.
Dadurch ist der Knoten bei mir geplatzt, ich konnte mich entspannen und Klarheit entwickeln, wie ich beruflich weitermachen möchte.”
Was hat sich durch das Coaching für dich verändert, Jessica?
“Ich hätte nie gedacht, dass ich mit so einem klaren Ergebnis raus gehe.
Wenn ich zurückblicke, wie emotional instabil ich mich noch in Modul 1 gefühlt habe, merke ich jetzt, dass ich voll in meiner Kraft bin. Ich hätte nie gedacht, was für eine emotionale Veränderung in so kurzer Zeit möglich ist.
Ich habe realisiert, dass mein Unternehmen mir intern doch viele Perspektiven bietet, das konnte ich vorher gar nicht wahrnehmen, weil ich nur weg wollte.
Ich habe außerdem gelernt, dass ich “nein” sagen darf. Das mache ich mittlerweile häufiger, weil ich merke, es passiert nichts Schlimmes. Ich hätte nie gedacht, dass mir das mal so leicht fallen könnte.
Heute habe ich wieder Freude an meinem aktuellen Job, sehe Perspektiven und weiß, wenn ich mich verändern möchte, was die konkreten Schritte dafür sind.”
Was hast du im "Design-Your-Job"-Coaching besonders geschätzt?
“Die einfache und schnelle Kommunikation und vor allem Deine persönlichen Ideen zu meiner Situation und Person. Du hast so ein breites Wissen und Expertise, sodass du wirklich 100% zutreffende Vorschläge machen konntest.”
Gab es bestimmte Methoden oder Tools, die dir besonders geholfen haben?
“Du bietest im Kurs eine Vielzahl an hilfreichen Methoden an. Es gibt in jedem Modul mehrere Übungen zur Auswahl, so findet jeder eine für sich passende.
Besonders gut fand ich z.B. das Netzdiagramm und die “Säulen”, um meine Job-Ideen realistisch bewerten zu können. Dabei habe ich festgestellt, dass einige Rollen, die ich anfangs favorisiert habe, eigentlich gar nicht passen. Dafür sind andere Jobprofile hoch gerutscht in meinem Ranking.
Auch die Darstellung des “Inneren Kompass” finde ich super hilfreich, um in Zukunft immer mal wieder einen Blick darauf werfen zu können.
Ich habe mir ein Visionboard mit meinem Ziel und meinen Leitsätzen erstellt und auch den Inneren Kompass und meine Säulen dazu geklebt. Das hilft mir jetzt, dran zu bleiben.”
Jessica, gab es auch Herausforderungen auf dem Weg?
“Am Anfang konnte ich mir meinen “idealen Tag” nicht vorstellen. Alles hat sich innerlich bei mir dagegen gesträubt. Im Laufe des Coachings, durch die Arbeit an mir selbst und an meinen blockierenden Glaubenssätzen, ist mein inneres Bild immer klarer geworden und ich kann es richtig fühlen.
Zum Teil waren die Module sehr umfangreich. Und Unternehmen herauszufinden, war für mich echt anspruchsvoll. Hier haben mir deine KI Prompts extrem geholfen. Die KI hat mir dann “einfach” 20 passende Firmen ausgespuckt, plus 2-3 Keyfacts und Fokus des Unternehmens. Hier hatte ich einige Aha-Effekte, bei Unternehmen, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte. Die sind jetzt alle in meinem persönlichen “backlog” ;)”
Was würdest du anderen empfehlen, die vor einer ähnlichen Situation stehen?
“Ich habe mich für dich entschieden, aufgrund der Individualität und weil ich das Programm in meinem eigenen Tempo machen konnte.
Deshalb kann ich dir nur empfehlen: Mach das Design-Your-Job-Coaching! Du fühlst Dich danach 100% gestärkt und orientiert :-)”
Jessicas Learnings
Wenn Jessica auf die vergangene Zeit zurückblickt, sind das drei ihrer größten Erkenntnisse:
1. Klarheit entsteht nicht durch Druck, sondern durch Orientierung.
Je mehr ich versucht habe, sofort die perfekte Lösung zu finden, desto überforderter war ich. Erst als ich verschiedene Möglichkeiten offen betrachtet habe, konnte ich erkennen, was wirklich zu mir passt.
2. Oft muss sich nicht das gesamte Berufsleben verändern.
Ich war fest davon überzeugt, dass ich mein Unternehmen verlassen muss. Heute weiß ich, dass sich auch innerhalb bestehender Strukturen neue Perspektiven eröffnen können, wenn man wieder klarer sieht.
3. Grenzen setzen verändert mehr, als man denkt.
„Nein“ zu sagen war für mich lange schwierig. Mittlerweile weiß ich, dass gesunde Grenzen nicht zu Konflikten führen müssen. Im Gegenteil: Sie schaffen Raum für mehr Zufriedenheit, Selbstvertrauen und bessere Entscheidungen.
Jessica zeigt, dass berufliche Neuorientierung nicht immer bedeutet, alles hinter sich zu lassen. Manchmal entsteht die größte Veränderung dadurch, dass man sich selbst besser versteht und dadurch neue Möglichkeiten erkennt.
Liebe Jessica, vielen Dank für dein Vertrauen und dafür, dass du deine Erfahrungen so offen teilst. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude, Leichtigkeit und Erfolg auf deinem beruflichen Weg.
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In meinem 1:1 Coaching “Design Your Job” begleite ich dich dabei, dir ein erfülltes und glückliches Arbeitsleben selbst zu gestalten.
Hi, ich bin Mareike, systemische Coach & Expertin für berufliche Neuorientierung.
Ich zeige Frauen mit Berufserfahrung, wie sie sich neu aufstellen können. Ohne Bewerbungsfrust. Dafür mit starkem Netzwerk, Klarheit und echtem Selbstvertrauen.
In meiner Freizeit lese ich gerne - meistens zwei bis drei Bücher gleichzeitig 😉 Oder baue mit meinem Sohn Bagger-Rampen im Sandkasten.
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