Design-Your-Job Erfahrungsbericht: „Ich glaube an mich" – Wie Lena den Mut fand, ihrem Herzen zu folgen

10. Juli 2026 | Mareike List

Lena hatte keinen Plan, als sie kündigte. Was sie hatte, war ein toxischer Job, der sie erschöpfte und die tiefe Gewissheit, dass es so nicht mehr weitergehen konnte.

Im Coaching ging es zunächst darum, herauszufinden, wohin es beruflich gehen soll. Doch der eigentliche Wendepunkt lag woanders. Statt zunächst im Außen zu schauen, was es für Möglichkeit gibt, arbeitete Lena an ihrer inneren Sicherheit. Sie fing an, sich selbst wieder zu vertrauen. Sie wurde klarer darüber, was ihr wirklich wichtig ist, und fand so den Mut, für sich einzustehen.

Noch während des Coachings kündigte sie, ohne bereits einen neuen Job in der Tasche zu haben. Heute baut sie sich Schritt für Schritt ihre Selbstständigkeit im Bereich Vertriebscoaching für Solopreneure auf.

Im Interview erzählt sie, was das Coaching in ihr ausgelöst hat, welche Methoden ihr besonders geholfen haben und warum berufliche Orientierung für sie mit dem Vertrauen in sich selbst begann.

Lena Hofrichter, 34 Jahre

 
 

Lena, was war deine Ausgangslage, bevor du ins Coaching kamst?

“Ich war in einem Job, der mich nicht erfüllt hat. Dazu kam ein Umfeld, das mich systematisch runtergezogen hat. Ich war mental völlig ausgelaugt. Ich wusste, dass sich etwas ändern muss, aber ich habe keinen klaren Weg gesehen, wie und wohin es weitergehen sollte.”

 

Was hattest du am Anfang gedacht, was du brauchst – und was hast du dann wirklich gebraucht?

“Zu Beginn dachte ich, ich brauche vor allem einen konkreten Plan. Ich wollte wissen: Was mache ich als Nächstes, welcher Job passt zu mir?

Rückblickend habe ich etwas ganz anderes gebraucht. Ich musste erst wieder anfangen, mir selbst zu vertrauen. Der Fokus lag zunächst gar nicht auf dem nächsten Job, sondern auf mir. Genau das hat mir den Mut gegeben, für mich einzustehen.”

 

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Was war für dich der entscheidende Moment im Coaching-Prozess?

“Der Moment, in dem ich gekündigt habe. Und zwar ohne dass ich schon einen fertigen Plan hatte. Ich hatte keine klare Antwort darauf, was danach kommt. Aber ich hatte eine sehr klare Antwort darauf, was ich nicht mehr will.

Diese Klarheit über das, was mir nicht mehr guttut, war stark genug, um loszugehen. Absichern konnte ich mich in dieser Phase über die Anstellung meines Mannes. Das hat mir den Rücken freigehalten, um mich voll auf meinen eigenen Weg zu konzentrieren.”

 

Was hat sich durch das Coaching für dich verändert, Lena?

“Von völliger mentaler Erschöpfung hin zu meinem eigenen Herzensweg. So würde ich es zusammenfassen.

Ich habe mein Selbstvertrauen wiedergefunden. Ich habe erkannt, was mir bei meiner Arbeit wirklich wichtig ist, welche Bedürfnisse und Kriterien ich habe. Und ich habe gemerkt, dass ich Unternehmerin sein möchte. In der letzten Session haben wir darüber gesprochen, welche Strategien mich auf diesem Weg unterstützen. Da wurde mir richtig bewusst, wohin ich will.

Heute konzentriere ich mich mit voller Kraft auf meine Selbstständigkeit und begleite Solopreneure dabei, mehr passende Kunden zu gewinnen. Aktuell arbeite ich mit den ersten Kunden und entwickle mein Angebot auf Basis der Erkenntnisse aus der Praxis kontinuierlich weiter.”

 

Was hast du im "Design-Your-Job"-Coaching besonders geschätzt?

“Du bist ein unglaublich feinfühliger Mensch. Ich habe mich gehört und wahrgenommen gefühlt. Diese Wertschätzung war genau das, was ich gebraucht habe, um zu erkennen, dass ich in meiner Anstellung nicht bleiben kann. Sie hat mir geholfen, meinen Mut wiederzufinden.”

 

Gab es bestimmte Methoden oder Tools, die dir besonders geholfen haben?

“Ja, einige. Besonders die Netzdiagramme, mit denen ich meine Job-Ideen bewerten konnte. Das war aufschlussreich, weil einige Ideen ganz anders abgeschnitten haben als in meinem eigenen Bauchgefühl-Ranking.

Auch der Innere Kompass hat mir viel gebracht, um wieder zu sehen, was mir wirklich wichtig ist. Dabei habe ich zum Beispiel erkannt, wie viel mir finanzielle Sicherheit bedeutet. Und wie sehr ich Neigungen wie Empathie, Kreativität und selbst gestalten zu können lange vernachlässigt hatte.

Was mich richtig überrascht hat, waren die KI-Prompts. Damit habe ich Job- und Business-Ideen und Kombinationen entwickelt, auf die ich allein nie gekommen wäre.”

 

Du hast im Coaching auch den Ansatz des Natural Networkings ausprobiert. Was hat dich daran überzeugt?

“Mich hat überzeugt, zuerst über Kontakte und zwanglosen Austausch etwas über die Unternehmen zu erfahren. So bekommt man einen Einblick und ein Gefühl für das Arbeiten dort, ohne direkt in der Bewerbungssituation zu stecken. Diese informellen Gespräche haben mir wertvolle Insights in meine favorisierten Ideen gegeben. Das Befragen von Freunden und Familie hat mir übrigens deutlich weniger gebracht. Der Austausch mit Menschen aus den relevanten Berufsfeldern selbst war viel wertvoller.”

 

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Lena, gab es auch Herausforderungen auf dem Weg?

“Auf jeden Fall. Am Anfang saß bei mir der Irrglaube fest, dass es den einen richtigen Weg gibt und dass ich den finden muss. Loszulassen, dass ich sofort das perfekte Ziel vor Augen haben muss, war ein Prozess. Ich habe gelernt, dass sich mein Ziel auf dem Weg formt.

Und ich musste ehrlich mit mir werden, was ich wirklich brauche. Finanzielle Sicherheit gehört ganz klar dazu. Das anzuerkennen und trotzdem den mutigen Schritt zu gehen, war die eigentliche Herausforderung.”

 

Was würdest du anderen empfehlen, die vor einer ähnlichen Situation stehen?

“Wenn du wirklich deinem Herzen folgen und einen Weg finden willst, der dich erfüllt und zu deinen Anforderungen passt, dann mach das Design-Your-Job-Coaching bei Mareike.

Du bekommst die Möglichkeit, deine Situation und deine Wünsche genau zu analysieren. Und du entdeckst Möglichkeiten, auf die du allein nicht gekommen wärst.”

 

Lenas Learnings

Wenn Lena auf die vergangene Zeit zurückblickt, sind das drei ihrer größten Erkenntnisse:

  1. Ich musste nicht wissen, wohin. Ich musste nur wissen, dass ich so nicht weitermachen will. Lange dachte ich, ich dürfte erst gehen, wenn ich einen fertigen Plan habe. Heute weiß ich: Klarheit darüber, was mir nicht mehr guttut, war Grund genug, loszugehen. Der Rest formt sich auf dem Weg.

  2. Mut kommt von innen, nicht aus dem perfekten Plan. Der entscheidende Schritt war nicht ein neues Jobangebot. Es war das wiedergewonnene Vertrauen in mich selbst. Erst als ich mir selbst wieder geglaubt habe, konnte ich für mich einstehen.

  3. Der Weg zu mir führte über mich, nicht über Jobanzeigen. Statt bei Lebenslauf und Stellenausschreibungen zu starten, habe ich mit der Frage begonnen, was mir wirklich wichtig ist. Dieser Perspektivwechsel hat für mich den größten Unterschied gemacht.

 

Lena zeigt, dass ein mutiger Schlussstrich der richtige Weg sein kann. 

Manchmal beginnt der Weg nach vorne genau da, wo wir aufhören, uns selbst kleinzureden, und anfangen, uns zu vertrauen.

Liebe Lena, vielen Dank für dein Vertrauen und dafür, dass du deine Geschichte so offen teilst. Ich wünsche dir weiterhin viel Mut, Klarheit und Erfolg auf deinem Weg in die Selbstständigkeit.

Neugierig, wie deine berufliche Zukunft aussehen könnte?

In meinem 1:1 Coaching “Design Your Job” begleite ich dich dabei, dir ein erfülltes und glückliches Arbeitsleben selbst zu gestalten.

 
 

Über Lena

Lena Hofrichter bietet Vertriebscoaching für Solopreneure an. Sie hilft Selbstständigen dabei, Kunden zu gewinnen, ohne sich zu verbiegen.

➡️ Hier findest du Lena auf LinkedIn.

 

Hi, ich bin Mareike, systemische Coach & Expertin für berufliche Neuorientierung.

Ich zeige Frauen mit Berufserfahrung, wie sie sich neu aufstellen können. Ohne Bewerbungsfrust. Dafür mit starkem Netzwerk, Klarheit und echtem Selbstvertrauen.

In meiner Freizeit lese ich gerne - meistens zwei bis drei Bücher gleichzeitig 😉 Oder baue mit meinem Sohn Bagger-Rampen im Sandkasten.

 
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